Die hohe Qualität, die in der Sicherheitsbranche absolut erfolgsentscheidend ist, steht und fällt mit der Souveränität und Kompetenz der Beschäftigten. Der BDSW setzt sich daher seit Jahren für die Qualifizierung in der Sicherheitswirtschaft ein. Denn die gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungsvoraussetzungen Unterrichtung und Sachkundeprüfung ersetzen nicht die individuelle Aus-, Fort- und Weiterbildung der Beschäftigten.

Der BDSW hat maßgeblich dazu beigetragen, dass die Qualifizierung seit 2002 komplett neu geordnet wurde. Er hat die Ausbildungsberufe Servicekraft (2-jährig) und Fachkraft (3-jährig) für Schutz und Sicherheit mitentwickelt, war an der Neuordnung der Aufstiegsfortbildung beteiligt, aus der der Meister für Schutz und Sicherheit hervorging und war der entscheidende Akteur bei der Erarbeitung der Seiteneinsteigerqualifizierung zur Geprüften Schutz- und Sicherheitskraft IHK. Er fördert die Ausbildungsaktivitäten seiner Mitglieder und treibt über seinen Fachausschuss Ausbildung neue Entwicklungen bei der Qualifizierung voran. Seit einigen Jahren hat der BDSW ein Zertifizierungssystem für Sicherheitsfachschulen entwickelt, dem sich bereits über zwanzig Bildungsträger unterworfen haben.

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Master of Arts

Eine Reihe von Hochschulen bieten Master-Studiengänge im Bereich Sicherheitsmanagement an.
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Sicherheitsfachwirt

Diese Fortbildungsprüfung wendet sich an Fachwirte oder Fachkaufleute aus allen Bereichen.
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Bachelor of Arts

Eine Reihe von Hochschulen bieten Bachelor-Studiengänge im Bereich Sicherheitsmanagement an.
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IHK-Geprüfte/r Meister/in für Schutz und Sicherheit
(ca. 800-900 Stunden)

Diese Aufstiegsfortbildung wendet sich hauptsächlich an Fachkräfte und Servicekräfte für Schutz und Sicherheit, die sich in ca. 800 bis 900 Ausbildungsstunden auf die Meisterprüfung vorbereiten wollen. Mit diesem Abschluss kann eine verantwortliche und umfassende Betreuung von Auftraggebern in allen Sicherheitsbelangen gewährleistet werden.
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FORTBILDUNG/STUDIUM

Geprüfte Schutz- und
Sicherheitskraft (IHK)
(ca. 200-240 Stunden)

Bundesweit einheitlich wird diese Fortbildung von den IHKs angeboten. Zur Prüfung wird zugelassen, wer entweder eine abgeschlossene Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf und mindestens zwei Jahre Berufspraxis in der Sicherheitswirtschaft oder mindestens fünf Jahre Berufspraxis, davon mindestens drei in der Sicherheitswirtschaft vorweisen kann. Die Prüfung besteht aus einer zwei- bis fünfstündigen schriftlichen Prüfung und einem 30- bis 40-minütigem Situationsbezogenen Fachgespräch. Inhaltlich werden die Gebete „Rechtskunde“, „Dienstkunde“, „Gefahrenabwehr sowie Einsatz von Schutz- und Sicherheitstechnik“ und „Sicherheits- und serviceorientiertes Verhalten und Handeln“ geprüft. Die Vorbereitung ist nicht vorgeschrieben, branchenkundige Bildungseinrichtungen, z. B. die vom BDSW zertifizierten Sicherheitsfachschulen, bieten Vorbereitungsmaßnahmen an. Die Dauer der Vorbereitung beträgt 2010 bis 240 Stunden.
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SEITENEINSTEIGER

Servicekraft für Schutz und Sicherheit
(2 Jahre)

Die seit 2008 existierende duale Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit dauert 2 Jahre. Die Schwerpunkte liegen auf den Themenbereichen Rechtsgrundlagen für Sicherheitsdienste, Sicherheitsdienste, Kommunikation und Kooperation, Schutz und Sicherheit, Verhalten und Handeln bei Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen sowie Sicherheitstechnische Einrichtungen und Hilfsmittel.
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Fachkraft für Schutz und Sicherheit
(3 Jahre)



Als 2002 eingeführter erster dualer Ausbildungsberuf für die Sicherheitswirtschaft beinhaltet die duale Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit neben den Inhalten der Ausbildung zur Servicekraft für Schutz und Sicherheit die folgenden Inhalte: Ermittlung, Aufklärung und Dokumentation, Planung und betriebliche Organisation von Sicherheitswirtschaften unter den Aspekten Markt und Kundenorientierung, Risikomanagement, Betriebliche Angebotserstellung, Auftragsbearbeitung und Teamgestaltung.
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BERUFSAUSBILDUNG

Unterrichtungsverfahren (IHK) nach §34a GewO (40 Stunden)

Das Unterrichtungsverfahren ist die einfachste Zugangsvoraussetzung für die Tätigkeit in der Sicherheitswirtschaft. Sie dauert für Mitarbeiter 40 Stunden, für Unternehmer 80 Stunden. Behandelt werden die rechtlichen Grundlagen für das Gewerbes, Unfallverhütungsvorschriften, Umgang mit Menschen und Sicherheitstechnik.

Sachkundeprüfung (IHK) nach §34a GewO

Für Kontrollgänge im öffentlichen Verkehrsraum oder in Hausrechtsbereichen mit tatsächlich öffentlichem Verkehr, den Schutz vor Ladendieben und Bewachungen im Einlassbereich von gastgewerblichen Diskotheken ist die erfolgreiche Ablegung einer Sachkundeprüfung bei der IHK notwendig. Auch hier handelt es sich um eine Zulassungsvoraussetzung. Inhaltlich wird wegen der Konfliktträchtigkeit der aufgeführten Tätigkeiten ein besonderes Gewicht auf den Bereich Deeskalation gelegt. Die Vorbereitung ist nicht vorgeschrieben, es empfiehlt sich aber ein Kurs bei einer branchenkundigen Bildungseinrichtung, z. B. einer vom BDSW zertifizierten Sicherheitsfachschule. Dieser dauert ca. 14 Tage.
GESETZLICHE VORAUSSETZUNGEN FÜR BESCHÄFTIGTE IM SICHERHEITSGEWERBE (Keine Ausbildung)
 
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