Der BDSW ist als assoziierter Partner an weiteren Sicherheitsforschungsprojekten beteiligt, die ein breites Spektrum an Themen und Fragestellungen abbilden. Dabei handelt es sich derzeit um die BMBF-Projekte „Sicherheitskooperationen und Migration (SiKoMi)“ und das Nachwuchsforschungsprojekt „Pluralisierung lokaler urbaner Sicherheitsproduktion (PluS-i)“. Im Rahmen des Projekts SiKoMi wird die Kooperation von Polizei, Kommunen, Hilfsorganisationen sowie privaten Organisationen bei der Aufnahme und Versorgung von Flüchtlingen 2015/2016 analysiert. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen dazu beitragen, die gemeinsame Krisenbewältigung in Zukunft zu stärken. Das PluS-i-Projekt beschäftigt sich damit, dass heute in städtischen Räumen neben der Polizei viele weitere Akteure, wie private Sicherheitsdienstleister, an der Gewährleistung von Sicherheit und Ordnung beteiligt sind. Ziel des Forschungsprojekts ist es, nicht nur diese Akteursvielfalt in Form von Modellen zu beschreiben, sondern diese Modelle miteinander zu vergleichen und auf ihre jeweiligen Stärken und Schwächen zu untersuchen.

Neben seiner beratenden Funktion vermittelt der BDSW im Rahmen dieser Projekte Ansprechpartner aus der Praxis an die beteiligten Akteure aus der Wissenschaft.

Die Projekte „Professionalisierung des Veranstaltungsordnungsdienstes (ProVOD)“ und „Partizipatives 4 Dimensionen-Modell zur systemischen Risikobetrachtung von Sicherheitslösungen (4D-Sicherheit)“, an denen der BDSW ebenfalls als assoziierter Partner beteiligt war, sind 2019 abgeschlossen worden. Ziele des ProVOD-Projekts waren u. a. die Erarbeitung von einheitlichen Qualifizierungsmaßnahmen für Mitarbeiter und eine Verbesserung der öffentlichen Wahrnehmung des VOD. Im Rahmen des 4D-Sicherheit-Projekts wurde u. a. an der Entwicklung eines Planungswerkzeugs für Behörden, Unternehmen und Privatleute gearbeitet, mit dem diese Akteure entscheiden können, welche Sicherheitslösungen, unter Berücksichtigung der vorhandenen personellen und finanziellen Ressourcen, am besten das jeweilige Sicherheitsbedürfnis befriedigen können.

Darüber hinaus war der BDSW am Projekt „Sicherheit und Vielfalt in Europa – effiziente Qualifizierungsbausteine zur Radikalisierungsprävention bei Auszubildenden und Mitarbeiter/innen privater Sicherheitsdienste in Europa“ beteiligt, das u. a. vom Erasmus+ - Programm der EU gefördert wurde.

Über den Fortgang der hier erwähnten Projekte informiert der BDSW auch in der Rubrik „Sicherheitsforschung“ des DSD Der Sicherheitsdienst.

 

Ansprechpartnerin:
Kirsten Wiegand
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Stand: November 2020

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