Von September 2016 bis August 2019 war der BDSW als Verbundpartner am Forschungsprojekt „OSiMa – Die Ordnung des Sicherheitsmarktes“ beteiligt. Dieses Projekt wurde im Rahmen des zweiten Rahmenprogramms der Bundesregierung „Forschung für die zivile Sicherheit 2012-2017“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ziel der entsprechenden Förderrichtlinie „Zivile Sicherheit - Neue ökonomische Aspekte“ war dabei die Unterstützung von Projekten, die „einen Beitrag dazu leisten, neue wirtschaftliche Zusammenhänge, Wertschöpfungsmuster und innovative Ansätze für Geschäftsmodelle einer modernen Sicherheitswirtschaft zu entwickeln“.

Der Fokus des OSiMa-Projekts lag auf der Frage, welchen Beitrag private Sicherheitsdienstleister in Zukunft zur Herstellung des Gutes „Sicherheit“ in Deutschland leisten können. Dazu wurde u. a. ein Kriterienkatalog zur Bewertung einzelner Sicherheitsdienstleistungen aus betriebswirtschaftlicher, juristischer, technischer, politik- und verwaltungswissenschaftlicher sowie volkswirtschaftlicher Sicht erarbeitet. Zu den untersuchten Sicherheitsdienstleistungen zählten sowohl solche Tätigkeiten, die gegenwärtig ausschließlich von staatlicher Seite erbracht werden als auch Dienstleistungen, die unbestritten zum Aufgabenbereich privater Sicherheitsdienstleister gehören. Außerdem wurden nationale und internationale Fallstudien sowie Umfragen durchgeführt.

Die Forschungsarbeit erfolgte in enger Zusammenarbeit und im regelmäßigen Austausch mit den Projektpartnern vom Brandenburgischen Institut für Gesellschaft und Sicherheit gGmbH (BIGS) in Potsdam (Verbundkoordinator), der Universität Potsdam, der Friedrich-Schiller-Universität Jena, der Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) sowie dem Fraunhofer FOKUS in Berlin. Der BDSW fungierte dabei als wichtige Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Sicherheitswirtschaft.

Weitere Informationen über das Projekt finden Sie auf der Projektwebsite sowie in der Rubrik „Sicherheitsforschung“ des DSD Der Sicherheitsdienst. Die Projektergebnisse sollen der Öffentlichkeit außerdem auf einer eigenen Informationsplattform, dem Infoportal Sicherheitsdienstleistungen, zugänglich gemacht werden. Dieses wird in den kommenden Monaten freigeschaltet.

Ansprechpartnerin:
Kirsten Wiegand
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September 2019

 



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