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Mitglieder-Pressemitteilung

Landscheid/Föhren, Juli 2026. Bundesverkehrsminister a. D. Patrick Schnieder besuchte gestern das Drohnenkompetenzzentrum der LivEye GmbH in der Target World Landscheid, um sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich Drohnendetektion und Drohnenabwehr zu informieren. Im Mittelpunkt des Austauschs standen die wachsende Bedrohung durch unerlaubte Drohnenflüge, der Schutz kritischer Infrastrukturen sowie die Frage, wie Unternehmen und Behörden künftig besser auf Vorfälle im Luftraum vorbereitet werden können.

Das von LivEye gegründete Drohnenkompetenzzentrum dient als Plattform für Wissenstransfer, Demonstrationen und praxisnahe Schulungen. Unternehmen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen erhalten dort die Möglichkeit, moderne Detektionslösungen kennenzulernen, realitätsnahe Einsatzszenarien zu erleben und sich über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Drohnensicherheit auszutauschen.

Carsten Simons, Geschäftsführer der LivEye GmbH: „Die Bedrohung durch Drohnen ist längst Realität. Wir können es uns nicht länger leisten, nur über diese Entwicklung zu sprechen. Die Technologie zur Überwachung und frühzeitigen Erkennung ist verfügbar und sofort einsatzbereit. Es fehlt nicht an Lösungen – es fehlt am konsequenten Handeln. Mit unserem Drohnenkompetenzzentrum schaffen wir einen Ort, an dem Unternehmen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen moderne Lösungen kennenlernen, Erfahrungen austauschen und sich auf neue Bedrohungslagen vorbereiten können.“

Im anschließenden Gespräch tauschten sich Patrick Schnieder und Carsten Simons über die aktuelle Sicherheitslage, die Bedeutung der Drohnendetektion sowie die Herausforderungen für Wirtschaft und Staat aus. Auszüge aus dem Interview:
Carsten Simons: Herr Schnieder, das Thema Drohnen beschäftigt Politik, Wirtschaft und Sicherheitsbehörden seit einigen Jahren. Wie bewerten Sie die aktuelle Entwicklung?

Patrick Schnieder: Die Intensität hat deutlich zugenommen. Wir erleben immer mehr Vorfälle – von vielen erfahren wir vermutlich gar nichts. Deshalb müssen wir die Drohnendetektion in Deutschland konsequent weiterentwickeln und aus den gewonnenen Informationen ein belastbares Lagebild schaffen.

Carsten Simons: Welche Herausforderungen sehen Sie derzeit insbesondere für Unternehmen und Betreiber kritischer Infrastrukturen?

Patrick Schnieder: Wir haben noch viele Aufgaben vor uns. Das betrifft nicht nur staatliche Einrichtungen, sondern ebenso Unternehmen mit sensiblen Bereichen. Wer Drohnen frühzeitig erkennt, schafft die Grundlage, um Risiken bewerten und geeignete Maßnahmen einleiten zu können.

Carsten Simons: Hat das KRITIS-Dachgesetz aus Ihrer Sicht bereits zu einem Umdenken geführt?

Patrick Schnieder: Wir stellen fest, dass das Bewusstsein wächst. Gleichzeitig ist klar, dass wir noch am Anfang stehen. Jetzt gilt es, die Sensibilisierung in konkretes Handeln zu überführen.

Carsten Simons: Reicht es aus, eine Drohne lediglich zu erkennen?

Patrick Schnieder: Nein. Die Detektion ist der erste Schritt. Danach braucht es rechtliche und technische Möglichkeiten, um auf Vorfälle angemessen reagieren zu können. Daran müssen Politik, Behörden und Wirtschaft gemeinsam arbeiten.

Über LivEye
Die LivEye GmbH bietet seit 2018 mobile Videoüberwachungssysteme in ganz Europa. Das Full-Service-Konzept mit moderner Kameratechnik, KI-gestützter Anomalieerkennung und 24/7-Leitstelle richtet sich an Kunden vom Gewerbebetrieb bis zum Kraftwerk. Mit über 2.500 Systemen und rund 160 Mitarbeitenden zählt LivEye zu den führenden Anbietern mobiler Videoüberwachung in Europa. Weitere Infos liefern www.liveye.com und www.nstr.security.  


Quelle: LivEye GmbH


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