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Pressemitteilung des BDSW 17 / 2026

Berlin/München - Die erste Verhandlungsrunde für die Beschäftigten der privaten Sicherheitswirtschaft in Bayern ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Die Gewerkschaft ver.di Bayern hatte zunächst eine Forderung nach einer Entgelterhöhung um 6,7 Prozent aufgestellt. Im Verlauf der Verhandlungen betonte ver.di Bayern dann, nicht unter 15,70 Euro für die unterste Lohngruppe abschließen zu wollen, was einer Erhöhung von mindestens 5,23 Prozent entspricht.

Im Gegenzug hatten die Arbeitgebervertreter der Landesgruppe Bayern im BDSW Bundesverband der Sicherheitswirtschaft eine Erhöhung der Entgelte um 1,5 Prozent für die untersten Lohngruppen, die bei 14,92 Euro liegen und eine Erhöhung von 2,0 Prozent bei allen anderen darüber liegenden qualifizierteren Lohngruppen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten angeboten. Aus Sicht der Arbeitgeber berücksichtige das Angebot die wirtschaftliche Belastung der Unternehmen durch die schwierige wirtschaftliche und gesamtgesellschaftliche Lage. Insbesondere der deutliche Einbruch in der bayerischen Schlüsselindustrie, der Fahrzeug- und Zuliefererindustrie, belastet auch die Sicherheitswirtschaft. „Der wirtschaftliche Druck auf die Auftraggeber begrenzt die Spielräume für zusätzliche Kosten und wirkt sich damit auf die Unternehmen der Branche aus.“ erläutert der Verhandlungsführer und Landesgruppenvorsitzende Werner Landstorfer die Situation.

Aus Sicht des BDSW muss ein Tarifabschluss sowohl die Interessen der Beschäftigten als auch die wirtschaftliche Belastbarkeit der Unternehmen berücksichtigen. Das Angebot von 1,5 Prozent bzw. 2,0 Prozent für zwölf Monate trägt den derzeit begrenzten Spielräumen Rechnung und ermöglicht es, die wirtschaftliche Entwicklung nach überschaubarer Zeit erneut zu bewerten.

Nach der Auftaktrunde wurden die zweite Runde der Verhandlungen auf Ende Oktober, in München, terminiert.

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