Mitglieder-Pressemitteilung

„Chancen für neues Sicherheitsgesetz so gut wie noch nie“

> KÖTTER Security, größtes Familienunternehmen der Branche, unterstreicht Wichtigkeit der von der Bundesregierung angestrebten gesetzlichen Neuordnung
> BDSW-Vizepräsident Friedrich P. Kötter: „Weltgrößte Sicherheitsmesse bietet den passenden Anlass, um notwendige Entscheidungen auf den Weg zu bringen“
> Staatssekretär a. D. Fritz Rudolf Körper plädiert für verstärkte Kooperation von Staat und privat bei innerer Sicherheit

Essen/Berlin (13.09.2018). Milliardenschäden durch Wirtschaftskriminalität und Cybercrime, Übergriffe im öffentlichen Raum, hohe Einbruchszahlen: die Herausforderungen für die innere Sicherheit nehmen stetig zu. „Um hier Schritt zu halten, müssen wir Sicherheit neu denken und erweiterte Allianzen von staatlichen Behörden und privaten Dienstleistern schmieden“, sagte Friedrich P. Kötter, Verwaltungsrat der KÖTTER Security Gruppe, heute in Essen. „Grundlage für eine solche Stärkung unserer Branche ist die dringend erforderliche Novellierung ihrer gesetzlichen Grundlagen, wie es sich die Bundesregierung gemäß Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode ebenfalls zum Ziel gesetzt hat. Die Schaffung eines bundeseinheitlichen Sicherheitsgesetzes bildet dabei die ideale Plattform, um verbindliche Standards zu verankern, die Qualität über die gesamte Branche hinweg zu steigern und sie so zu einem noch wichtigeren Partner für die innere Sicherheit zu machen.“

Passend zu der Ende September startenden weltgrößten Sicherheitsmesse „security essen 2018“ richtete der Vizepräsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) den eindringlichen Appell an Politik und Branche, sich diese große Chance nicht entgehen zu lassen: „Die Sicherheitsmesse bildet den passenden Anlass, die notwendigen Entscheidungen jetzt auf den Weg zu bringen und so den zurzeit geltenden gesetzlichen Flickenteppich zu überwinden.“ Denn das bisherige Fehlen eines bundeseinheitlichen Gesetzes für die Sicherheitswirtschaft habe nicht nur verschiedene, über etliche Paragrafenwerke verstreute Regelungen und damit verbundene Zuständigkeiten unterschiedlicher Ministerien zur Folge. Noch entscheidender: „Weil sich die Politik dem Thema nie ganzheitlich angenommen hat, wurde der Rechtsrahmen für die Sicherheitswirtschaft auch nicht ausreichend an die über die Jahrzehnte geänderten tatsächlichen Rahmenbedingungen angepasst“, erläuterte Friedrich P. Kötter. Insbesondere die in § 34a der Gewerbeordnung (GewO) – primäre rechtliche Basis für die Branche – manifestierten niedrigen Einstiegsvoraussetzungen für Unternehmer und Mitarbeiter begünstigten die Präsenz ‚schwarzer Schafe‘ genauso wie die insgesamt zu geringen Mindeststandards. „Dies verdeutlicht, dass es bei der angestrebten Novellierung des Rechtsrahmens um kein formaljuristisches Feintuning geht, sondern ein großer Wurf gelingen soll“, betonte der BDSW-Vizepräsident.

Dass speziell die Regelungen in der Gewerbeordnung der gewachsenen Bedeutung der Sicherheitswirtschaft mit ihren aktuell rd. 260.000 Beschäftigten längst nicht mehr gerecht werden, unterstreicht auch Fritz Rudolf Körper, Mitglied des Sicherheitsbeirates von KÖTTER Security. „Sie übernimmt bereits heute eine Vielzahl wichtiger Aufgaben u. a. beim Schutz der Wirtschaft und hat sich so zu einem anerkannten Baustein der Sicherheitsarchitektur entwickelt, für den gleiche Rahmenbedingungen wie in nahezu allen anderen Staaten der Europäischen Union gelten sollten“, sagte der Staatssekretär a. D. „Denn in 25 von derzeit 27 EU-Ländern ist die Sicherheitswirtschaft den Justiz- oder Innenministerien zugeordnet. Nur in Deutschland und Österreich untersteht sie den Wirtschaftsministerien.“

Ein bundeseinheitliches Sicherheitsgesetz werde ihr daher genauso wichtigen Rückenwind geben wie dem notwendigen Ausbau von öffentlich-privaten Partnerschaften. „Denn wir müssen bei der inneren Sicherheit weiter Tempo machen. Das bedeutet nicht nur mehr Personal für die Polizei, sondern auch mehr Kooperation von Staat und privat!“, ist Fritz Rudolf Körper überzeugt. Dabei stehen die Vorzeichen für die Einführung des Sicherheitsgesetzes aus seiner Sicht „so gut wie noch nie“. Denn erstmals sei in einer Koalitionsvereinbarung auf Bundesebene die Absicht festgeschrieben worden, gesetzliche Regelungen für die Sicherheitswirtschaft zu erarbeiten. „Politik und Branche sollten daher ihre Chancen nutzen“, betonte das Sicherheitsbeirats-Mitglied.

KÖTTER Security auf der Messe „security essen 2018“ (25. - 28.09.): Halle 2, Stand 2D101


Die KÖTTER Unternehmensgruppe
Die KÖTTER Unternehmensgruppe ist eine moderne und innovative Firmengruppe mit Stammsitz in Essen, die seit der Gründung im Jahr 1934 in Familienbesitz ist. Seit mehr als 84 Jahren ist sie ein erfahrener und kompetenter Partner im Bereich der Sicherheitslösungen. Als professioneller Anbieter von Systemlösungen bietet die KÖTTER Unternehmensgruppe maßgeschneiderte Sicherheitsdienstleistungen, Sicherheitstechnik, Reinigungs- und Personaldienstleistungen aus einer Hand. Die KÖTTER Unternehmensgruppe erwirtschaftet mit ihren rund 18.600 Mitarbeitern an den mehr als 50 Standorten in Deutschland einen Umsatz von 549 Mio. € (Zahlen für 2017). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter koetter.de.

Kontakt:
KÖTTER GmbH & Co. KG Verwaltungsdienstleistungen
Carsten Gronwald
Pressesprecher
Tel.: (0201) 2788-126
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!


Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) © 2018 . Alle Rechte vorbehalten.
 
Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Weitere Informationen Ok