• Tag des Einbruchschutzes findet alljährlich am Tag der Zeitumstellung statt
• In der jetzt einsetzenden dunklen Jahreszeit steigen die Einbruchszahlen
• Polizei und Sicherheitsverbände warnen vor gesteigerter Einbruchgefahr

Der Tag der Zeitumstellung läutet auch in diesem Jahr wieder die dunkle Jahreszeit ein. Am 27. Oktober werden die Uhren eine Stunde zurückgestellt. Abends wird es dann schneller dunkel – eine willkommene Einladung für Einbrecher.

Der „Tag des Einbruchschutzes“ wurde 2012 von der Polizei ins Leben gerufen. Unter dem Motto „Eine Stunde mehr für mehr Sicherheit“ findet er jährlich am Tag der Zeitumstellung statt, wenn die mitteleuropäische Sommerzeit endet. Bürgerinnen und Bürger werden dazu aufgerufen, die zusätzlich gewonnene Stunde zu nutzen, um sich über Einbruchschutz zu informieren. Denn jedes Jahr schnellt die Zahl der Einbrüche in der dunklen Jahreszeit in die Höhe.

„Wenn es früher dunkel wird, ergeben sich für Einbrecher mehr gute Gelegenheiten, unerkannt zu Werke zu gehen. Sie nutzen die früh einsetzende Dämmerung, um im Schutz der Dunkelheit unbemerkt in Häuser und Wohnungen einzusteigen“, sagt Kriminaloberrat Harald Schmidt, Geschäftsführer der Polizeilichen Kriminalprävention. „Doch weit über ein Drittel aller Einbrüche scheitern bereits an einer guten Sicherung der Häuser oder Wohnungen“, so der Einbruchschutzexperte.

„Durch richtiges Verhalten und effektive Sicherungstechnik können viele Einbrüche verhindert werden“, betont auch Helmut Rieche, Vorsitzender der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“. Der beste Weg, sich vor Wohnungseinbrüchen zu schützen, sei zunächst, Schwachstellen in der Sicherung der Wohnräume zu identifizieren. Hier bieten die Polizei, aber auch lokale Sicherheitsunternehmen kostenlose Beratungen an, bei denen die vorhandenen Sicherungen betrachtet und Möglichkeiten der Nachrüstung aufgezeigt werden.

Die Experten können außerdem über die staatliche Förderung für einbruchhemmende Maßnahmen informieren, die in den vergangenen Jahren deutlich ausgebaut wurde. Bei der KfW können Zuschüsse bereits ab einer Investitionssumme von 500 € beantragt werden.

Effektive Einbruchschutzmaßnahmen sollten immer von Experten geplant und installiert werden. Zentrale Anlaufstelle für Informationen zum Thema Einbruchschutz ist die Internetseite der Initiative für aktiven Einbruchschutz www.nicht-bei-mir.de. Dort finden Interessierte auch eine interaktive Karte, auf der sie einfach und schnell qualifizierte Sicherheitsunternehmen und Spezialisten in ihrer Nähe finden.



Über „Nicht bei mir!“
„Nicht bei mir“ ist eine herstellerneutrale, bundesweite Initiative für aktiven Einbruchschutz. Sie wurde im Jahr 2004 von Verbänden der Sicherheitswirtschaft und der Polizei gegründet, um Bürgerinnen und Bürger zum Thema Einbruchschutz zu sensibilisieren, zu informieren und zu motivieren, selbst für ein sicheres Zuhause aktiv zu werden. Die Initiative weist auf Sicherheitslücken in Haus, Wohnung und Büro hin, informiert über wirksame Vorsichtsmaßnahmen und zeigt Wege zur fachlichen Beratung auf. „Nicht bei mir!“ wird von dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) unterstützt und von folgenden Verbänden getragen:
• BHE Bundesverband Sicherheitstechnik e.V.
• Bundesverband der Sicherheitswirtschaft e.V. (BDSW)
• Fachverband Schloss- und Beschlagindustrie e.V. (FVSB)
• Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)


Pressekontakt:
Initiative für aktiven Einbruchschutz “Nicht bei mir!”
c/o Hill+Knowlton Strategies GmbH, Anne Simgen
Friedrichstraße 148, 10117 Berlin
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Tel.: (030) 28 87 58-12
Fax: (030) 28 87 58-38

Bundesverband der Sicherheitswirtschaft (BDSW) © 2019 . Alle Rechte vorbehalten.
 
WIR VERWENDEN COOKIES

Wir nutzen Cookies auf unserer Website. Einige von ihnen sind essenziell für den Betrieb der Seite, während andere uns helfen, diese Website und die Nutzererfahrung zu verbessern (Tracking Cookies).

Sie können selbst entscheiden, ob Sie die Cookies zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass bei einer Ablehnung womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen.