Der Vorsitzende des Fachausschuss Ausbildung des BDSW, Frank Schimmel, hat sich am 20.05.2021 mit den SPD-Bundestagsabgeordneten Aydan Özoğuz, Oliver Kaczmarek und Dr. Martin Rosemann getroffen. Im Rahmen des Netzwerk für Weiterbildung und Arbeitsmarktdienstleistungen tauschte man sich u. a. über die Themen Auswirkungen von Corona auf den Arbeitsmarkt, Übergang Schule Beruf, QualifizierungsChancenGesetz sowie DigitalPakt Weiterbildung aus.

Die Pandemie hat den Strukturwandel deutlich beschleunigt. Mit dem QCG – QualifizierungsChancenGesetz steht den Unternehmen jedoch nach Ansicht der Parlamentarier ein Förderinstrument zur Verfügung, die Herausforderung von demographischem Wandel und Digitalisierung zu meistern. Schimmel beklagte den hohen bürokratischen und administrativen Aufwand. Zum Teil warten die Unternehmen bis zu neun Monate auf die Zahlung des Arbeitsendgeldzuschusses.

Ein weiterer Themenschwerpunkt war der Übergang Schule - Beruf. Die Anzahl der Schulabbrecher hat sich deutlich erhöht. Die Landesjugendämter rechnen 2021 mit einer erneuten Verdopplung und damit 210 000 Schulabbrechern. Hier bedarf es enormer Anstrengungen und neuer Instrumente, denn die Auszubildenden von heute sind die Fachkräfte von morgen.

Kurzfristig kam das Thema der Corona-Test von Teilnehmern der Arbeitsagentur und der Jobcenter auf die Agenda. Nach einer Mitteilung des BMAS vom 17.05.2021 sollen dies die Bildungseinrichtungen sicherstellen und umsetzen. Hier bestand schnell Einigkeit, dass dies durch das Regelwerk der AZAV sowie die Preisbindung (BDKS) nicht zu realisieren sei und andere Lösungen gefunden werden müssen.

Spezielle Themen, zu denen man im Gespräch bleiben will, sind identifiziert - Arbeitsaufträge verteilt.

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