BDSW Pressemitteilung 52 / 2016

Berlin/Mannheim – Die rund 15.500 Beschäftigten der Sicherheitsunternehmen in Baden-Württemberg sollen ab 01.01.2017 mehr Geld erhalten. Die Arbeitgebervertreter des BDSW legten ver.di in der ersten Tarifverhandlung ein Angebot in Höhe von 1,7 Prozent vor.

"Genau wie den Arbeitnehmern ist uns daran gelegen, zeitnah zu einer Einigung zu gelangen", so Albert Haber, Vorsitzender der BDSW Landesgruppe Baden-Württemberg. Haber machte aber auch deutlich, dass die Gewerkschaft ihre Mitglieder zu realistischen Erwartungen aufrufen müsse.

Denn wieder einmal stehen die hohen Forderungen der Gewerkschaft von bis zu 34 Prozent nicht im Einklang mit der Umsetzbarkeit im umkämpften Sicherheitsmarkt. "Bei solchen Forderungen liegt unser Angebot natürlich weit darunter, beinhaltet aber trotzdem eine Reallohnsteigerung", so Haber. In der konstruktiven ersten Verhandlung bestand Konsens in der Wertschätzung der Arbeit. In Verbindung mit einer realistischen Bewertung der Umsetzbarkeit im Markt hofft Haber auf einen Abschluss noch im November.

Die nächste Tarifverhandlung findet am 24.11.2016 in Mannheim statt.

 

 

Brancheninformationen (www.bdsw.de)

Private Sicherheitsdienstleister in Deutschland beschäftigen bundesweit derzeit rund 247.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2015 wurde nach ersten Schätzungen ein Umsatz von ca. 6,9 Mrd. Euro erzielt. Die im BDSW organisierten Unternehmen bieten vor allem hochwertige Dienstleistungen an. Dazu gehören u. a. Personen- und Gepäckkontrollen an Flughäfen, Schutz von Kraftwerken und anderen Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur sowie von militärischen Liegenschaften, Pforten- und Empfangsdienste, qualifizierte Objekt- und Werkschutzdienste. Eine stark zunehmende Bedeutung hat die Kombination von moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Dienstleistungen („Integrierte Sicherheitslösung“). Auf den bundesdeutschen Verkehrsflughäfen arbeiten mehr als 20.000 Sicherheitskräfte auf Grundlage der verschiedenen Aufgaben nach dem Luftsicherheitsgesetz. Der Umsatz beträgt ca. 700 Mio. Euro. 

 

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