Presseinformation des BDSW 09/2018

Berlin/Bad Homburg – Die Rektorin der Spreewald-Grundschule im Berliner Bezirk Schöneberg hat einen privaten Sicherheitsdienste engagiert, um die zunehmenden Gewaltprobleme an ihrer Schule in den Griff zu bekommen.

„Ich bin mir sicher, dass die eingesetzten privaten Sicherheitskräfte zu einer Befriedung der Situation beitragen werden“, so BDSW Hauptgeschäftsführer Dr. Harald Olschok. Besonders qualifizierte Sicherheitsmitarbeiter wissen um die Sensibilität des Einsatzortes und der Tätigkeit. Eine entsprechende Ausbildung und Einweisung der Mitarbeiter vorausgesetzt werde sich sowohl das objektive als auch das subjektive Sicherheitsempfinden von Schülern, Lehrkräften und Eltern auch an dieser Schule wieder verbessern. In der Rütli-Schule im Nachbarbezirk Neukölln sei ein privater Sicherheitsdienste seit einem Jahrzehnt ohne Beanstandungen im Einsatz.

Die zunehmende Gewaltbereitschaft in der Gesellschaft führe dazu, dass immer mehr private Sicherheitsdienste in Universitäten, Job-Centern, bei Veranstaltungen, im Öffentlichen Personenverkehr und nun auch in Schulen eingesetzt würden. Daraus habe die Branche gelernt. Die eingesetzten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter absolvieren vor ihrem ersten Einsatz mehrwöchige Schulungen in Deeskalation und interkulturellem Umgang. Private Sicherheitsdienste seien nicht an die Vorgaben des Beamtenrechts gebunden. Deshalb könnten private Sicherheitsdienste Mitarbeiter nichtdeutscher Nationalität einsetzen. „Wenn diese neben Deutsch auch auf Türkisch, Kurdisch und Arabisch mit den Beteiligten vor Ort zu kommunizierten können, hat dies nachweislich eine große präventive Bedeutung“, so Olschok abschließend.

 


Brancheninformationen (www.bdsw.de)
Private Sicherheitsdienstleister in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 260.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2016 wurde ein Umsatz von ca. 8,62 Mrd. Euro erzielt. Davon entfallen auf die Segmente Geld und Wert bzw. Luftsicherheit jeweils ca. 700 Mio. Euro, insgesamt also 1,5 Mrd. Euro. Für 2017 mit einem Umsatzrückgang von bis zu 5 Prozent gerechnet, weil die Nachfrage für den Schutz von Flüchtlingsunterkünften deutlich zurückgegangen ist. Die im BDSW organisierten Unternehmen bieten vor allem hochwertige Dienstleistungen an. Dazu gehören u. a. Schutz von Kraftwerken und anderen Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur sowie von militärischen Liegenschaften, Pforten- und Empfangsdienste, qualifizierte Objekt- und Werkschutzdienste. Eine stark zunehmende Bedeutung hat die Kombination von moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Dienstleistungen („Integrierte Sicherheitslösung“). Der Umsatz beträgt ca. 700 Mio. Euro.

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