Gestern fand die vierte digitale Roadshow der „Initiative Wirtschaftsschutz“ mit 160 Teilnehmern in Bad Homburg statt.


(von li. Christian Endreß, Geschäftsführer ASW Bundesverband und ASW-West, Jörg Thadeusz, WDR, Moderator der Roadshow in Bad Homburg, Peter H. Bachus, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender ASW Bundesverband und Vorsitzender der VSW Mainz, Harald Olschok, Hauptgeschäftsführer und Geschäftsführendes Präsidiumsmitglied des BDSW)

Im Online-Format diskutierten Expertinnen und Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik sowie Sicherheitsbehörden die Themen "Informationsabfluss in Unternehmen und Forschungseinrichtungen" sowie "Sicherheits- und Resilienzmanagement" und zeigten Schutzmaßnahmen auf, um den jährlich entstehenden Schaden für die deutsche Wirtschaft von über 100 Milliarden EURO zu minimieren. Die „Initiative Wirtschaftsschutz“ hat sich zum Ziel gesetzt, in einem engen Zusammenwirken von Sicherheitsbehörden (BfV, BKA, BND und BSI) sowie Verbänden (BDI, DIHK, ASW und BDSW) unter Koordination des BMI die deutsche Wirtschaft insbesondere widerstandsfähiger gegenüber Spionage, Sabotage, Terrorismus, Extremismus und wirtschaftskriminellen Handlungen zu machen. Der BDSW ist seit 2016 Mitinitiator und Partner der „Initiative Wirtschaftsschutz“ und bringt sich in deren Weiterentwicklung ein.

„Der BDSW mit seinen rund 1.000 Mitgliedsunternehmen leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit Deutschlands. Zum Schutz vor Spionage, Datendiebstahl, Sabotage und Wirtschaftskriminalität bieten die BDSW - Mitgliedsunternehmen hochwertige integrierte Sicherheitsdienstleistungen fokussiert für Industrie, Einrichtungen Kritischer Infrastrukturen sowie kleine und mittelständische Unternehmen ohne eigene Sicherheitsabteilungen an. Der BDSW bildet damit im Wirtschaftsschutz einerseits die Brücke zum deutschen Mittelstand mit seinen Hidden Champions und andererseits zu den Sicherheitsbehörden“, so BDSW-Präsident Gregor Lehnert. Um der Bedeutung des Themas Wirtschaftsschutz auch sicherheitspolitisch angemessen Rechnung zu tragen und für die Wirtschaft einen zentralen Ansprechpartner zu haben, setzt sich der BDSW seit Jahren für die Benennung eines Beauftragten der Bundesregierung für Wirtschaftsschutz ein.

„Sicherheit der Wirtschaft ist eine immer wichtiger werdende Querschnittsaufgabe und berührt die Zuständigkeit verschiedener Ministerien. Es sind derzeit zu viele Abstimmungsprozesse innerhalb der Bundesregierung erforderlich, um kurzfristig und mittelfristig wichtige Maßnahmen zum Schutz der Wirtschaft zu ergreifen. Ein zentraler Ansprechpartner der Bundesregierung für Wirtschaftsschutz ist das Gebot der Stunde und sollte nach der Bundestagswahl zeitnah benannt werden. Ebenso sollte das Thema Wirtschaftsschutz im nächsten Koalitionsvertrag mehr Bedeutung erhalten, um Deutschland noch sicherer zu machen“, so BDSW-Präsident Lehnert abschließend.

 

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