Pressemitteilung des BDSW 13 / 2017

Berlin/Bad Homburg - Die Sicherheitsverbände BHE, FSVB, ZVEI und BDSW haben gemeinsam mit dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes (ProPK) im Frühjahr 2004 eine herstellerneutrale Aufklärungskampagne zum Schutz von Bürgern und Gewerbetreibenden vor Einbruch, Brand- und Gasgefahren gestartet.

Die Kampagne steht unter dem Motto „Nicht bei mir!“. „Wir freuen uns, dass inzwischen 22 Mitgliedsunternehmen des BDSW als Sponsoren und Fachpartner an dieser wichtigen Initiative mitarbeiten“, so BDSW Hauptgeschäftsführer, Dr. Harald Olschok.

Folgende Mitgliedsunternehmen des BDSW sind Sponsoren und qualifizierte Fachpartner:

     


Zur Initiative „Nicht bei mir!“

Auf dem Webangebot finden Bürger und Gewerbetreibende vielseitige Informationen, lernen Gefahren für Wohn- oder Geschäftshäuser kennen und bekommen einen Einblick in effektive Schutzmaßnahmen. Im Portal sind außerdem detaillierte Informationen zur Sicherheitstechnik verfügbar, Kontaktmöglichkeiten zu den polizeilichen Beratungsstellen und Verbänden, ein Pressebereich sowie weitere hilfreiche Links.

Eine Übersicht über qualifizierte Sicherheitsfachfirmen bietet die Expertensuche der Initiative. Hier sind Fachberater der Initiative mit allen Kontaktdaten im gesamten Bundesgebiet erfasst und nach Leistungsspektrum sowie Qualitätskriterien katalogisiert. So können die am Einbruchschutz Interessierten schnell mit den in ihrer Nähe befindlichen Sicherheitsexperten der Initiative in Verbindung treten.

Lassen Sie sich beraten und finden Sie den Fachmann in Ihrer Nähe durch die Expertensuche der Initiative für aktiven Einbruchschutz "Nicht bei mir!" Sie wollen Ihr Haus, Ihre Wohnung oder Ihr Büro vor einem Einbruch sichern? Sie sind auf der Suche nach qualifizierter Beratung zum Thema Einbruchschutz? Schutz vor unliebsamen Eindringlingen in die Privatsphäre bietet die richtige Sicherheitstechnik. Qualitativ hochwertige Sicherheitstechnik kann nur optimal schützen, wenn sie passend ausgewählt, fachgerecht eingebaut und gewartet ist. Deshalb lassen Sie sich vom Fachmann individuell beraten! Mit der Expertensuche der Initiative für aktiven Einbruchschutz „Nicht bei mir!“ finden Sie den Kontakt zu qualifizierten Unternehmen der Sicherheitsbranche und zu Spezialisten, die Sie individuell zu Fragen rund um den Einbruchschutz beraten.

Ein Alarm wird durch persönliche Beobachtung oder automatisiert durch eine technische Aufschaltung mittels einer Gefahrenwarnanlage ausgelöst. Die Weiterleitung erfolgt üblicherweise an ein Wach- und Sicherheitsunternehmen. Es können dabei verschiedene Übertragungswege gewählt werden, z. B. übers Telefon oder über eine automatische Datenweiterleitung. Dabei besteht die Möglichkeit eines stillen Alarms, der nur an die Notruf-und Service-Leitstelle weitergeleitet wird, oder eines abschreckenden Alarms mit Licht und/oder Sirenensignal im Innern des Hauses bzw. eine Kombination aus beiden.

Notruf- und Service-Leitstelle
Die Vielzahl elektronischer und personeller Maßnahmen zur Vorbeugung und Abwehr von Gefährdungen muss zusammengeführt und koordiniert werden. Dies erfolgt über Notruf- und Serviceleitstellen. Hier laufen Meldungen und Informationen aus den verschiedenen Systemen und Bereichen zusammen. Sämtliche Informationen werden rund um die Uhr ausgewertet und es werden unverzüglich entsprechende Maßnahmen eingeleitet.

 



Brancheninformationen (www.bdsw.de)
Private Sicherheitsdienstleister in Deutschland beschäftigen bundesweit rund 260.000 Sicherheitsmitarbeiterinnen und -mitarbeiter. Im Jahr 2016 wurde nach ersten Schätzungen ein Umsatz von ca. 7,35 Mrd. Euro erzielt. Die im BDSW organisierten Unternehmen bieten vor allem hochwertige Dienstleistungen an. Dazu gehören u. a. Personen- und Gepäckkontrollen an Flughäfen, Schutz von Kraftwerken und anderen Einrichtungen der Kritischen Infrastruktur sowie von militärischen Liegenschaften, Pforten- und Empfangsdienste, qualifizierte Objekt- und Werkschutzdienste. Eine stark zunehmende Bedeutung hat die Kombination von moderner Sicherheits- und Überwachungstechnik mit personellen Dienstleistungen („Integrierte Sicherheitslösung“). Auf den bundesdeutschen Verkehrsflughäfen arbeiten mehr als 20.000 Sicherheitskräfte auf Grundlage der verschiedenen Aufgaben nach dem Luftsicherheitsgesetz. Der Umsatz beträgt ca. 700 Mio. Euro.

 

 

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