Anlagen: * Muster der Umsatzsteuererklärung 2020
                   * Muster der Vordrucke im Umsatzsteuer-Voranmeldungs- und Vorauszahlungsverfahren
                       für das Kalenderjahr 2020

                    * BDI-Rundschreiben
                    * FAQ „Corona“ (Steuern)

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Landesvertretung der BDA in Sachsen, die Vereinigung der Sächsischen Wirtschaft e. V., hat uns im gestrigen Newsletter über folgende aktuelle Änderungen bei den Corona-Hilfen informiert:

•    Die neue Überbrückungshilfe des Bundes für KMU kann beantragt werden. Der Umsatz muss in den
      Monaten April und Mai zusammen mind. 60 Prozent unter dem Vorjahr gelegen haben und auch
      weiterhin das Vorjahresniveau um mind. 40 Prozent unterschreiten.

Der Antrag ist über Ihren Steuerberater zu stellen. Dieser hat zum einen Nachweise beizusteuern, zum anderen können sich die StB seit heute 9 Uhr für das ausschließlich elektronische Antragsverfahren über eine zentrale bundesweite Website registrieren.

Die Bearbeitung der Anträge erfolgt dann ab kommender Woche durch die jeweiligen Förderbanken bzw. Förderstellen der Länder. Anträge sind bis 31.08.2020 zu stellen.

Weitere Informationen und Anträge finden Sie hier.

•    Das BMF hat die neuen Muster und Vordrucke zur USt-Voranmeldung und -Erklärung 2020 sowie
      das aktualisierte FAQ veröffentlicht (siehe Anlagen). Bei weiterhin bestehenden Zweifelsfragen
      im Zusammenhang mit der USt-Senkung haben Unternehmen gemäß § 89 Abs. 2 AO das Recht,
      eine verbindliche Auskunft über die steuerliche Beurteilung unklarer Sachverhalte bei ihrem
      zuständigen Finanzamt oder dem Bundeszentralamt für Steuern zu erhalten.

•    Das Soforthilfedarlehen für Firmen bis 100 MA ist in Bundesländern (wie zum Beispiel im
      Freistaat Sachsen) zum 30.06.2020 eingestellt. Dafür ist ein Eigenkapitalfond für mittelständische
      Firmen in Vorbereitung.

•    Zudem können ab sofort Anträge zum Wirtschaftsstabilisierungsfonds des Bundes gestellt werden.
      Möglich sind Bürgschaften für Bankkredite und stille Beteiligungen bis 100 Mio. EUR sowie
      individuelle Maßnahmen im Rahmen des Stabilisierungsfondsgesetzes bzw. der Durchführungs-
      verordnung. Weitere Informationen finden Sie hier.

•    Vor dem Hintergrund Corona hat die EU beihilferechtliche Regelungen über 2020 hinaus verlängert.
      Zudem soll es möglich sein, dass Firmen, die in diesem Jahr in wirtschaftliche Schwierigkeiten
      geraten sind, weiterhin Zugangsberechtigung zu den regulären Förderprogrammen haben, auch
      wenn sie die Voraussetzungen eines Unternehmens in Schwierigkeiten aufweisen.
      (siehe BDI-Rundschreiben)

•    Seit heute gilt die Erhöhung der „Innovationsprämie“ für E-Fahrzeuge. Reine E-Autos erhalten
      befristet bis 31.12.2021 eine Förderung in Höhe von bis zu 9 TEUR, Plug-in-Hybride bis zu 6.750 EUR.
      Der Herstelleranteil bleibt unberührt. Bezuschusst werden können auch rückwirkend gekaufte
      oder geleaste sowie neue und junge gebrauchte Fahrzeuge. Anträge sind - auch von Unternehmen -
      beim BAFA zu stellen.


Mit freundlichen Grüßen

gez. Geschäftsleitung

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