Anlage: Artikel Frankfurter Allgemeine Zeitung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Pressemeldungen des Magazins „Focus“ (Link: „Jeder Schein muss in Quarantäne: China schließt Bargeld wegen Coronavirus weg“) und im „Tagesspiegel“ (Link: „China zieht wegen COVID-19 Geldscheine ein“) berichteten am 27.02.2020, dass China Bargeld aus dem Verkehr nimmt. Bei näherer Betrachtung geht es darum, dass China die im Umlauf befindlichen gebrauchten Banknoten wegen des Coronavirus vorsorglich zur Desinfektion, Versiegelung und 14-tägigen Einlagerung vorübergehend einzieht, bevor sie danach wieder ausgegeben werden.

Nach Bewertungen der Deutschen Bundesbank (vgl. beigefügter Artikel in der FAZ vom 27.02.2020) und der Europäischen Zentralbank EZB (vgl. beigefügter Link in „Der Tagesspiegel“ vom 27.02.2020)

gibt es derzeit KEINEN Beleg dafür, dass das Coronavirus durch Banknoten oder Münzen übertragen wird.

Um Sorgen und Ängsten vor Infektion beim Umgang mit Bargeld zu begegnen, empfehlen wir bei Nachfrage aus dem Beschäftigtenumfeld

  • auf die gleichen Maßnahmen zur Handhygiene hinzuweisen, z. B. mehrmaliges Waschen der Hände mit Seife am Tag, wie das für den privaten Bereich auch gilt,
  • Desinfektionsmittel bereitzustellen,
  • auf Wunsch Einmalhandschuhe zur Verfügung zu stellen,
  • FFP 3-Atemschutzmasken bereitzuhalten und / oder auf Wunsch auszuhändigen.

Das Robert Koch Institut (RKI) - Bundesoberbehörde für Infektionskrankheiten unter Aufsicht des Bundesministeriums für Gesundheit - teilt zudem mit, dass eine Übertragung des Coronavirus über trockene (unbelebte) Oberflächen bisher NICHT festgestellt werden konnte.

Weitere Auskünfte erteilen auch die für ihren Betriebssitz zuständigen Bundesbankfilialen.

Mit freundlichen Grüßen

gez. Geschäftsleitung

 

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