16.05.2013
Gregor Lehnert zum neuen Präsidenten des BDSW gewählt
Gregor Lehnert: „Leistungsfähige Sicherheit für den Wirtschaftsstandort Deutschland besteht aus einer qualifizierten Personaldienstleistung in Kombination mit moderner Sicherheitstechnik.“
Lübeck - Auf der 46. Jahresmitgliederversammlung des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) am 16. Mai 2013 in der Hansestadt Lübeck wurde der bisherige Vizepräsident Gregor Lehnert (59) zum neuen BDSW Präsidenten gewählt. Er ist Geschäftsführer mehrerer mittelständischer Unternehmen im Saarland und in Rheinland-Pfalz. Die von ihm geführten Sicherheitsunternehmen sind in allen Bereichen der Sicherheitswirtschaft tätig: Dienstleistung, Technik, Beratung, Ausbildung sowie Geld- und Wertdienste. Lehnert ist Nachfolger von Wolfgang Waschulewski, der nach einer neunjährigen Amtszeit nicht mehr kandidierte.
Gregor Lehnert wurde am 25. Mai 2004 als Nachfolger von Peter Neuhardt zum Vorsitzenden der Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland im BDSW gewählt. Seitdem ist er Mitglied im Vorstand des BDSW. Am 6. Mai 2010 wurde er in Mainz zum Vizepräsidenten gewählt. Lehnert war elf Jahre Direktor des saarländischen Landeskriminalamtes und wurde später Staatssekretär im Innenministerium von Thüringen. Seit Januar 2000 ist er als Unternehmensberater und erfolgreicher Unternehmer in der Sicherheitsbranche tätig. Als vorrangigste Aufgabe seiner Präsidentschaft definiert Gregor Lehnert den Ausbau und die Weiterentwicklung der Tarifpolitik im Dienstleistungssegment der Sicherheitswirtschaft. Wichtig sei der Abschluss eines neuen Mindestlohn-Tarifvertrages für Sicherheitsdienstleistungen unter dem Schutz des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes. Der bisherige Tarifvertrag läuft am 31. Dezember diesen Jahres aus. Eine moderne Sicherheitsdienstleistung könne unter den heutigen Marktbedingungen nur durch den effizienten Einsatz von Sicherheitstechnik erfolgreich angeboten werden. Deshalb, so Lehnert, sei die Umbenennung des Verbandes vor zwei Jahren mehr als konsequent gewesen. Zu der Erweiterung des Aufgaben- und Themenspektrums des Verbandes und seiner Mitglieder gehöre vor allem auch eine qualifizierte Sicherheitsberatung in allen Bereichen der Unternehmenssicherheit. „Insbesondere die KMU stehen vor gewaltigen Herausforderungen im Sicherheitsbereich. Veränderte Bedrohungsphänomene, insbesondere im Bereich der Wirtschaftsspionage und der IT-Sicherheit, gefährden das Rückrat des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Wir wollen unsere Mitglieds¬unternehmen so qualifizieren, dass sie noch besser als bisher einen effizienten Beitrag für die Unternehmenssicherheit insbesondere der mittelständischen Wirtschaft leisten können“, so Lehnert. Ausbildung und Qualifizierung der Beschäftigten im Sicherheitsgewerbe ist eine elementare Voraussetzung für die künftige Übernahme von neuen Sicherheitsaufgaben durch die Sicherheitsunternehmen. Das stark mittelständisch geprägte Sicherheitsgewerbe ist auf der lokalen und regionalen Ebene einer der ersten Ansprechpartner rund um die Sicherheit. So verfügen die BDSW-Mitglieder bundesweit über zehntausende Auftraggeberkontakte in die volkswirtschaftlich lebenswichtige mittelständische Zulieferindustrie. „Als Kompetenzinhaber Sicherheit können wir hier einen wesentlichen Beitrag zum Schutz der Wirtschaft durch Beratung, Sicherheitstechnik und die Sicherheitsdienstleistung leisten“, so Gregor Lehnert, neuer Präsident des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW), abschließend.
16.05.2013
BDSW Präsidium neu gewählt - Erstmals sieben Mitglieder im Präsidium

Das neue BDSW Präsidium wurde für vier Jahre gewählt. Es besteht aus (v.l.) Andreas Segler, Peter H. Bachus, Gregor Lehnert (Präsident), Manfred Buhl, Friedrich P. Kötter, Matthias Schulze und Lutz Kleinfeldt.
Lübeck - Auf ihrer 46. Jahresmitgliederversammlung in der Hansestadt Lübeck haben die Mitglieder des Bundesverbandes der Sicherheitswirtschaft (BDSW) ein neues Präsidium gewählt. Erstmals in der Verbandsgeschichte wurden sieben Mitglieder ins Präsidium gewählt, neben dem Präsidenten gibt es nun sechs Vizepräsidenten.
Das neue Präsidium besteht aus:
Präsident Gregor Lehnert, Geschäftsführer der WUI - Werk- und Industrieschutz GmbH & Co. KG, Sulzbach Vizepräsidenten Peter H. Bachus, Geschäftsführer der PBS GmbH, Bad Homburg
Manfred Buhl, Geschäftsführer der SECURITAS Deutschland Holding GmbH & Co. KG, Düsseldorf Lutz Kleinfeldt, Geschäftsführer der Lübecker Wachunternehmen Dr. Kurt Kleinfeldt GmbH, Lübeck Friedrich P. Kötter, Geschäftsführer der KÖTTER Security Gruppe, Essen Matthias Schulze, Inhaber des FALKENSERVICE SECURITY e. K. Sicherheitsdienstleistungen Matthias Schulze, Herzberg Andreas Segler Geschäftsführer der Niedersächsischen Wach- und Schliessgesellschaft Eggeling & Schorling KG, Hannover
07.05.2013 Private Sicherheitsdienste Garant für den Wirtschaftsstandort Deutschland

Gregor Lehnert: „Leistungsfähige Sicherheit für den Wirtschaftsstandort Deutschland besteht aus einer qualifizierten Personaldienstleistung in Kombination mit moderner Sicherheitstechnik.“
Bad Homburg - BDSW-Vizepräsident Gregor Lehnert sieht die Bedeutung der Sicherheitsdienstleister für den Wirtschaftsstandort Deutschland durch die Ergebnisse der heute veröffentlichten Umfrage „WIK-Sicherheits-Enquête“ bestätigt. „92,4 Prozent der befragten Sicherheitsverantwortlichen aus Industrie, Kreditinstituten, Versicherungen, Behörden und anderen Wirtschaftszweigen gaben an, in 2012 Sicherheitsaufgaben an externe Anbieter vergeben zu haben. Dabei ist die überwiegende Zahl der Kunden mit den von ihnen beauftragten Sicherheitsdienstleistern zufrieden und erteilten die Schulnote 2,5“, so Gregor Lehnert.
Die deutsche Wirtschaft leidet vor allem unter Diebstahl durch Fremde und Mitarbeiter, Einbruch, Graffiti und Vandalismus. Zwischen 58 und 85 Prozent der Befragten waren von diesen Delikten, teilweise sogar mehrfach, betroffen. Davor schützen qualifizierte Sicherheitsdienstleister. Lehnert betont aber auch, dass der Einsatz moderner Sicherheitstechnik immer wichtiger werde und in die Sicherheitsdienstleistung integriert werden müsse. Auch dies zeige die Untersuchung. 39 Prozent der Verträge zwischen Wirtschaft und Sicherheitsdienstleistern wurden in den letzten 24 Monaten gekündigt, weil personeller Schutz durch Technik ersetzt wurde. „Ich bin mir sicher, dass unsere qualifizierten Mitgliedsunternehmen diesen Trend erkennen und ihr Leistungsportfolio entsprechend anpassen.“ Für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Deutschlands ist die Sicherheit von Industrie- und Produktionsstandorten von herausragender Bedeutung. „Die hohen Sicherheitsstandards, die wir in den zurückliegenden Jahren durch Ausbildungsberufe und Qualifizierungsmaßnahmen für Sicherheitsdienstleister erreicht haben, sind für unser Land ein Wettbewerbsvorteil. Diesem muss auch bei der Vergabe von Sicherheitsaufgaben Rechnung getragen werden“, so Gregor Lehnert abschließend. Die Ergebnisse der 11. WIK/ASW-Sicherheits-Enquête wurden heute veröffentlicht. Sie basieren auf einer umfangreichen Befragung der Sicherheitsfachzeitschrift WIK mit der Arbeitsgemeinschaft für Sicherheit der Wirtschaft - ASW, an der 279 Sicherheitsexperten teilgenommen haben.
06.05.2013 Sicherheitswirtschaft fordert im Gespräch mit Brüderle Verschärfung des Gewerbezugangs

Treffen mit der Spitze der FDP-Bundestagsfraktion (von rechts nach links) Wolfgang Waschulewski, Präsident des BDSW, Rainer Brüderle, Vorsitzender der FDP-Bundestagsfraktion und Dr. Berthold Stoppelkamp, Leiter des BDSW-Hauptstadtbüros.
Berlin - BDSW-Präsident Wolfgang Waschulewski forderte in einem Gespräch mit der FDP-Bundestagsfraktionsspitze unter Leitung des Spitzenkandidaten Rainer Brüderle Änderungen der Gewerbeordnung: „Dazu gehören vor allem die Verschärfung des Gewerbezugangs und der Zuverlässigkeitsprüfung für die Beschäftigten und Unternehmer privater Sicherheitsdienste“, so Waschulewski. Der BDSW Ansatz beruhe auf den Forderungen und Beschlüssen der Innenminister und -senatoren vor dem Hintergrund der Änderungen des Programms Innere Sicherheit im Jahre 2009.
Die Innenminister von Bund und Ländern stellten im Programm Innere Sicherheit fest, dass die Unternehmen aus dem Dienstleistungsspektrum der privaten Sicherheitswirtschaft ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsarchitektur sind. Gleichzeitig fordern sie eine „verbindliche Zertifizierung von privaten Sicherheitsdiensten. Die Gremien der Innenbehörden haben ihren Beitrag zum Zertifizierungsprozess abgeschlossen“, so Waschulewski. Nun seien die für das Sicherheitsgewerbe zuständigen Wirtschaftspolitiker gefordert, diese richtigen Forderungen in konkrete politische und gesetzliche Handlungen umzusetzen. Nur so könne ein bundesweit einheitlicher Qualitätssprung der Sicherheitsdienstleistungen erreicht werden. Auch das Thema Tarifpolitik stand auf der Agenda des Treffens, welches vom BDWi Bundesverband der Dienstleistungswirtschaft organisiert wurde. Der FDP Spitzenkandidat Rainer Brüderle stellte klar, dass sich die FDP einem gesetzlichen Mindestlohn nur für die Branchen vorstellen könne. Also dort, wo überhaupt keine tariflichen Regelungen existieren. Waschulewski begrüßte diese Auffassung. Mit Blick auf den eigenen Mindestlohn-Tarifvertrag für Sicherheitsdienstleistungen, der seit Juni 2011 unter dem Schutz des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes stehe, sei das Sicherheitsgewerbe ein Musterkandidat für die Tarifautonomie. „Die Tarifpartner sind besser geeignet und in der Lage, regional und branchenspezifisch Mindestlöhne zu vereinbaren“, so ein überzeugter BDSW-Präsident. Vor dem Hintergrund der inzwischen beendeten Streiks der Luftsicherheitsassistenten verstärkte Waschulewski seine Forderung, Regulierungen des Streikrechts in den Bereichen der infrastrukturellen Daseinsvorsorge vorzunehmen: „Im Interesse der Allgemeinheit fordern wir die Politik auf, in der nächsten Legislaturperiode klare Regeln für Arbeitskämpfe, beispielsweise in Bereichen der Luftsicherheit oder in Kerntechnischen Anlagen, zu erlassen.“ „Es dürfe nicht sein, dass hunderttausende Flugpassagiere gegen ihren Willen festgehalten würden, um Forderungen vergleichsweise weniger Streikender von 30 Prozent und mehr zu erzwingen“, so der BDSW-Präsident abschließend. Allein für den Bereich des Luftverkehres beliefen sich die Kollateralschäden der ver.di Streiks in Hamburg und Nordrhein-Westfalen nach ersten Schätzungen auf über 500 Millionen Euro. Dies schade sowohl den lokalen Wirtschaftsstandorten als auch Deutschland und dem Bild der Sicherheitswirtschaft.
11.04.2013 61. vfdb Jahresfachtagung vom 27. - 29. Mai 2013 in Weimar / Mit Zusatzveranstaltung "Critical Infrastructure Event" Vom 27. – 29. Mai 2013 findet in Weimar die 61. Jahresfachtagung der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) statt. Im Rahmen dieser Tagung findet am 28. Mai eine eintägige Konferenz statt, die von der Deutschen Messe organisiert wird. CR!!SE beschäftigt sich mit dem Schutz kritischer Infrastrukturen. Die Jahresfachtagung des vfdb sowie CR!!SE informieren u. a. über aktuelle Brandschutzthemen, neue Konzepte für Gefahrstoffeinsätze im Werkbrandschutz, Löschsprays, Hilfsmittel für Einsatzkräfte und Kommunikationsaspekte im Bevölkerungsschutz.
Weitere Informationen zur Tagung bzw. zur Möglichkeit sich als Aussteller zu beteiligen finden Sie unter: http://www.vfdb.de/Aktuelle-Information.104+M5ce9e58a7a3.0.html |